Heidrive erweitert Servo-Baukasten um neue Geberserie

Die neuen Geber arbeiten mit einer rein digitalen Schnittstelle mit EnDat 2.2-Protokoll

Das Kelheimer Unternehmen Heidrive erweitert als Spezialist für Servoantriebe zu Herbst 2017 seinen erfolgreichen Servo-Baukasten um eine weitere Geberserie. Die neuen Geber arbeiten mit einer rein digitalen Schnittstelle mit EnDat 2.2-Protokoll.

Die lagerlosen induktiven Drehgeber bieten dem Kunden eine hohe Systemgenauigkeit trotz markant robustem Abtastprinzip. Das Bilden des Positionswertes erfolgt hierbei durch Rundumabtastung aus den Signalen aller gleichmäßig über den Umfang verteilten Empfängerspulen. Die hohe geräteinterne Interpolation der EnDat 2.2-Geräte ermöglicht dabei eine Auflösung von 19 bit (524288 Messschritte). Auf Anfrage ist auch eine Auflösung von bis zu 23 bit möglich.


Beispiele für solche Applikationen sind vor allem im Bereich der anspruchsvollen Automatisierungs-Anwendungen zu finden. Denn gerade auf diesem Feld sind die genaue Positionierung und eine hohe Wiederholgenauigkeit von großer Wichtigkeit.
Zudem stellt das EnDat-Interface eine bidirektionale Schnittstelle dar, die in der Lage ist, auf dem Geber gespeicherte Informationen auszulesen, zu aktualisieren sowie neue Informationen abzulegen.
Die EnDat 2.2-Geräte erweitern den bisher bestehenden Heidrive-Servobaukasten und sollen nun auch die Palette der Großmotoren bis 15,5 kW abdecken.


Dies bedeutet, dass die Geber mit allen vorhandenen Motoren, Steckern und Planetengetrieben aus dem Servomotoren-Baukasten kombiniert werden können. Die Vielfalt der Heidrive Servomotoren wird zusammen mit den EnDat 2.2-Geräten auf der SPS Drives IPC im November in Nürnberg ausgestellt.